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Werner Walsch: Unterschied zwischen den Versionen

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* 1956 – 1958    Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Pädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
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aber auch Mathematiklehrbücher und Aufgabensammlungen. Noch im hohen Alter aktiv als Autor tätig an den Schülerarbeitsheften Standardtrainer Mathematik 5/6, 7/8, 9/10 (Berlin 2005, 2006, 2007).
  
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Zu den über 150 Veröffentlichungen gehören auch solche in der Bundesrepublik Deutschland (1963, 1984, 1985, 1987), in Rumänien (1968), Österreich (1979), Bulgarien (1980), in der Sowjetunion (1982), in Finnland (1985), Ungarn (1985) und Polen (1986, 1987).
 
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* zum didaktisch-methodischen Einsatz von Unterrichtsmitteln im Mathematikunterricht,
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Als Hochschullehrer widmete sich Professor Walsch mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen dem wissenschaftlichen Nachwuchs. Er betreute mehr als 30 junge Wissenschaftler (etwa 20 Promo­venden und 10 Wissenschaftler im Rahmen ihrer Habilitationsarbeit), darunter auch Wissenschaftler aus Polen und Ungarn.  
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<!-- Kooperationen mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, in Listenform -->
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<!-- weitere Einträge unter Überschriften der Form == ... == möglich -->
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Version vom 31. Januar 2011, 00:54 Uhr


Univ.-Prof. Dr. paed. habil. Werner Walsch.* 1930.✝︎ 2011.
Professor für Methodik und Didaktik der Mathematik (1970-1995). Universität Halle-Wittenberg.


Kurzvita

  • 15.2.1930 geboren in Freiheit (Tschechien)
  • 1948 – 1952 Studium an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Berlin
  • 1952 Staatsexamen für die Fächer Mathematik und Physik
  • 1952 – 1956 Wissenschaftliche Aspirantur an der Pädagogischen Fakultät der Universität Berlin bei Frau Prof. Dr. L. Görke im Fach „Methodik des Mathematikunterrichts“
  • 1956 Promotion zum Dr. paed. mit einer Arbeit über den Funktionsbegriff und seine unterrichtliche Behandlung
  • 1956 – 1958 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Pädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 1958 – 1967 Dozentur für Methodik des Mathematikunterrichts an der Martin-Luther-Universität
  • 1966 Habilitation mit einer Arbeit zu Problemen des Beweisens im Mathematikunterricht
  • 1967 Berufung zum Dozenten für Methodik des Mathematikunterrichts an der Martin-Luther-Universität
  • 1970 Berufung zum ordentlichen Professor für Methodik des Mathematikunterrichts an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
  • 1962 – 1990 Mitglied des Wissenschaftlichen Rates für Mathematik-Methodik
  • 1986 – 1990 Mitglied des Vorstandes der Mathematischen Gesellschaft der DDR
  • 1989 – 1995 Mitglied des Beirates beim Zentralblatt für Didaktik der Mathematik
  • 2010 Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik
  • 13.1.2011 gestorben in Halle (Saale)

Veröffentlichungen

Standardwerke der Lehrerausbildung wie

  • Zum Beweisen im Mathematikunterricht (Berlin 1972),
  • Zum logischen Denken im Mathematikunterricht; Mitherausgeber und Autor (Berlin 1975),
  • Methodik Mathematikunterricht; Mitherausgeber und Mitautor (Berlin 1975),

aber auch Mathematiklehrbücher und Aufgabensammlungen. Noch im hohen Alter aktiv als Autor tätig an den Schülerarbeitsheften Standardtrainer Mathematik 5/6, 7/8, 9/10 (Berlin 2005, 2006, 2007).

Zu den über 150 Veröffentlichungen gehören auch solche in der Bundesrepublik Deutschland (1963, 1984, 1985, 1987), in Rumänien (1968), Österreich (1979), Bulgarien (1980), in der Sowjetunion (1982), in Finnland (1985), Ungarn (1985) und Polen (1986, 1987).

Arbeitsgebiete

Methodisch-didaktische Forschung, insbesondere

  • zur sprachlich-logischen Schulung im Mathematikunterricht,
  • zum didaktisch-methodischen Einsatz von Unterrichtsmitteln im Mathematikunterricht,
  • zum Einsatz von Taschenrechnern und Computern im Mathematikunterricht,
  • zum Aufgabenlösungsprozess.

Als Hochschullehrer widmete sich Professor Walsch mit großem Engagement und Einfühlungsvermögen dem wissenschaftlichen Nachwuchs. Er betreute mehr als 30 junge Wissenschaftler (etwa 20 Promo­venden und 10 Wissenschaftler im Rahmen ihrer Habilitationsarbeit), darunter auch Wissenschaftler aus Polen und Ungarn.