DZLM-LogoGDM-Logo

Hans Aebli: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Madipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
[gesichtete Version][gesichtete Version]
(Veröffentlichungen)
K
Zeile 1: Zeile 1:
{{Baustelle}}
 
 
 
{{pers
 
{{pers
 
| vorname = Hans                         
 
| vorname = Hans                         
Zeile 15: Zeile 13:
 
* 1939-44 Lehrerstudium in Küsnacht bei Zürich und am Oberseminar Zürich; Abschluss mit Primarlehrerdiplom
 
* 1939-44 Lehrerstudium in Küsnacht bei Zürich und am Oberseminar Zürich; Abschluss mit Primarlehrerdiplom
 
* 1945-49 Psychologiestudium bei [[Jean Piaget]] in Genf
 
* 1945-49 Psychologiestudium bei [[Jean Piaget]] in Genf
* 1949-50 Psychologisches Zweitstudium an der [[Universität Minnesota]], USA; Erwerb des Titels eines Magisters Artium (MA)
+
* 1949-50 Psychologisches Zweitstudium an der Universität Minnesot], USA; Erwerb des Titels eines Magisters Artium (MA)
 
* 1950-55 Dozent am Zürcher Oberseminar (Lehrerbildung) für Psychologie, Allgemeine Didaktik und Lehrübungen, Geschichte der Pädagogik
 
* 1950-55 Dozent am Zürcher Oberseminar (Lehrerbildung) für Psychologie, Allgemeine Didaktik und Lehrübungen, Geschichte der Pädagogik
 
* 1951    Dissertation: Didactique psychologique. Application à la didactique de la psychologie de Jean Piaget bei Jean Piaget
 
* 1951    Dissertation: Didactique psychologique. Application à la didactique de la psychologie de Jean Piaget bei Jean Piaget
Zeile 22: Zeile 20:
 
* 1960    Habilitation ‚Über die geistige Entwicklung des Kindes' an der [[Universität Zürich]]
 
* 1960    Habilitation ‚Über die geistige Entwicklung des Kindes' an der [[Universität Zürich]]
 
* 1961-62 Privatdozent an der [[Universität Zürich]]  
 
* 1961-62 Privatdozent an der [[Universität Zürich]]  
* 1962-66 Professor für Psychologie und Direktor des Psychologischen Instituts (alternierend mit Hans Hörmann) an der [[Freien Universität Berlin]]  
+
* 1962-66 Professor für Psychologie und Direktor des Psychologischen Instituts (alternierend mit Hans Hörmann) an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]  
 
* 1966-71 Professor für Psychologie an der [[Universität Konstanz]]; Gründung und Aufbau des Psychologischen Instituts  
 
* 1966-71 Professor für Psychologie an der [[Universität Konstanz]]; Gründung und Aufbau des Psychologischen Instituts  
 
* 1971-88 Professor der Pädagogischen Psychologie an der [[Universität Bern]]; Gründung und Aufbau der Abteilung Pädagogische Psychologie; Ausbildung von Lehrern und Sachverständigen der Erziehungs- und Bildungswissenschaften (LSEB), sog. Berner Seminarlehrerstudium  
 
* 1971-88 Professor der Pädagogischen Psychologie an der [[Universität Bern]]; Gründung und Aufbau der Abteilung Pädagogische Psychologie; Ausbildung von Lehrern und Sachverständigen der Erziehungs- und Bildungswissenschaften (LSEB), sog. Berner Seminarlehrerstudium  
Zeile 28: Zeile 26:
 
* 1984    Vortragsreise in Argentinien  
 
* 1984    Vortragsreise in Argentinien  
 
* 1986    Ehrendoktor der Universität Turku, Finnland  
 
* 1986    Ehrendoktor der Universität Turku, Finnland  
* 1987    Ehrendoktor der [[Pädagogischen Hochschule Kiel]]
+
* 1987    Ehrendoktor der [[Pädagogische Hochschule Kiel|Pädagogischen Hochschule Kiel]]
 
* 1990    Forschungs- und Studienaufenthalt am Australian Council for Educational Research in Melbourne, Australien
 
* 1990    Forschungs- und Studienaufenthalt am Australian Council for Educational Research in Melbourne, Australien
  
Zeile 67: Zeile 65:
 
==Stichworte==
 
==Stichworte==
 
* operatives Lernen
 
* operatives Lernen
 
  
 
== Projekte ==
 
== Projekte ==

Version vom 29. März 2012, 14:15 Uhr

Dr. phil Hans Aebli.* 6. August 1923 in Zürich.✝︎ 26. Juli 1990.

Dissertation: Didactique psychologique. Application à la didactique de la psychologie de Jean Piaget.


Kurzvita

  • 1939-44 Lehrerstudium in Küsnacht bei Zürich und am Oberseminar Zürich; Abschluss mit Primarlehrerdiplom
  • 1945-49 Psychologiestudium bei Jean Piaget in Genf
  • 1949-50 Psychologisches Zweitstudium an der Universität Minnesot], USA; Erwerb des Titels eines Magisters Artium (MA)
  • 1950-55 Dozent am Zürcher Oberseminar (Lehrerbildung) für Psychologie, Allgemeine Didaktik und Lehrübungen, Geschichte der Pädagogik
  • 1951 Dissertation: Didactique psychologique. Application à la didactique de la psychologie de Jean Piaget bei Jean Piaget
  • 1955-57 Lehrstuhlvertretung für den psychologischen Lehrstuhl an der Universität Saarbrücken
  • 1957-62 Dozent am Zürcher Oberseminar für Psychologie, Allgemeine Didaktik und Lehrübungen, Geschichte der Pädagogik
  • 1960 Habilitation ‚Über die geistige Entwicklung des Kindes' an der Universität Zürich
  • 1961-62 Privatdozent an der Universität Zürich
  • 1962-66 Professor für Psychologie und Direktor des Psychologischen Instituts (alternierend mit Hans Hörmann) an der Freien Universität Berlin
  • 1966-71 Professor für Psychologie an der Universität Konstanz; Gründung und Aufbau des Psychologischen Instituts
  • 1971-88 Professor der Pädagogischen Psychologie an der Universität Bern; Gründung und Aufbau der Abteilung Pädagogische Psychologie; Ausbildung von Lehrern und Sachverständigen der Erziehungs- und Bildungswissenschaften (LSEB), sog. Berner Seminarlehrerstudium
  • 1982 Wissenschaftliche Reise in die USA
  • 1984 Vortragsreise in Argentinien
  • 1986 Ehrendoktor der Universität Turku, Finnland
  • 1987 Ehrendoktor der Pädagogischen Hochschule Kiel
  • 1990 Forschungs- und Studienaufenthalt am Australian Council for Educational Research in Melbourne, Australien

Veröffentlichungen

  • Aebli, Hans (1951): Didactique psychologique. Application à la didactique de la psycholgie de Jean Piaget. Neuchâtel: Delachaux & Niestlé. Deutsch:Psychologische Didaktik. Didaktische Auswertung der Psychologie Jean Piagets. Stuttgart: Klett (6. Auflage 1976). Mehrere Übersetzungen.
  • Aebli, Hans (1961): Grundformen des Lehrens. Ein Beitrag zur psychologischen Grundlegung der Unterrichtsmethode. Stuttgart: Klett. Mehrere Übersetzungen.
  • Aebli, Hans (1963): Über die geistige Entwicklung des Kindes. Stuttgart: Klett.
  • Aebli, Hans (1967): Natur und Kultur in der Entwicklung des Menschen. Konstanz: Universitätsverlag (Konstanzer Universitätsreden, herausgegeben von Gerhard Hess). 5 - 25.
  • Aebli, Hans/ Montada, L./ Schneider, U. (1968): Über den Egozentrismus des Kindes. Stuttgart: Klett. Italienisch: L'egocentrismo del bambino (1972).
  • Aebli, Hans (1968): Die geistige Entwicklung als Funktion von Anlage, Reifung, Umwelt- und Erziehungsbedingungen. In H. Roth (Hrsg.), Begabung und Lernen. Deutscher Bildungsrat: Gutachten und Studien der Bildungskommission, Bd. 4. Stuttgart: Klett, 151-192.
  • Aebli, Hans (1970): Piaget, and beyond. Interchange, 1 (1970), 12-24.
  • Aebli, Hans (1970): Die erziehungswissenschaftlichen Fächer in der Lehrerbildung. In H. Gehrig (Hrsg.), Die pädagogischen Disziplinen in der Lehrerbildung. Weinheim: Beltz, 25-36.
  • Aebli, Hans (1975): Mehrere Beiträge in H. Müller (Hrsg.), Lehrerbildung von morgen. Grundlagen, Strukturen, Inhalte. Bericht der Expertenkommission "Lehrerbildung von morgen" im Auftrag der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren. Hitzkirch: Comenius Verlag.
  • Aebli, Hans (1976): Grundformen des Lehrens. Eine Allgemeine Didaktik auf kognitionspsychologischer Grundlage. Stuttgart: Klett (vollständig überarbeitete, stark erweiterte Neuauflage der "Grundformen des Lehrens" von 1961).
  • Aebli, Hans (1978): Von Piagets Entwicklungspsychologie zur Theorie der kognitiven Sozialisation. In G. Steiner (Hrsg.), Die Psychologie des 20. Jahrhunderts. Band VII: Piaget und die Folgen. Zürich: Kindler, 604-627.
  • Aebli, Hans (1979): Zur Darstellung von Handlungen und Begriffsklärungen mit Baumdiagrammen und Netzen. In H. Ueckert & D. Rhenius (Hrsg.), Komplexe menschliche Informationsverarbeitung. Beiträge zur Tagung "Kognitive Psychologie" in Hamburg 1978. Bern: Huber, 311-322.
  • Aebli, Hans (1980): Denken: das Ordnen des Tuns. Bd. 1: Kognitive Aspekte der Handlungstheorie. Stuttgart: Klett-Cotta.
  • Aebli, Hans (1981): Denken: das Ordnen des Tuns. Bd. 2: Denkprozesse. Stuttgart: Klett-Cotta.
  • Aebli, Hans (1983): Zwölf Grundformen des Lehrens. Eine Allgemeine Didaktik auf psychologischer Grundlage. Stuttgart: Klett-Cotta (11. Auflage 2001).
  • Aebli, Hans (1983): Interview in "Beiträge zur Lehrerbildung": "Wo ein guter Lehrer am Werk ist, wird die Welt ein bisschen besser" - Hans Aebli zum 60. Geburtstag. Beiträge zur Lehrerbildung, 1 (1983), 2-13.
  • Aebli, Hans (1985): Das operative Prinzip. Mathematik lehren, 11 (1985), 4-6.
  • Aebli, Hans/ Ruthemann, U./ Staub, F. (1986). Sind Regeln des Problemlösens lehrbar? Zeitschrift für Pädagogik, 32, 617-638.
  • Aebli, Hans (1987): Grundlagen des Lehrens (Bd. 2 der "Zwölf Grundformen des Lehrens"). Stuttgart: Klett-Cotta (4. Auflage 1998).
  • Aebli, Hans (1988): Zwei Wege zum Wissen. Abschiedsvorlesung. Beiträge zur Lehrerbildung, 6 (1988), 227-246.
  • Aebli, Hans (1989): Towards a psychological theory of understanding literary texts. In D. Meutsch & R. Viehoff (Hrsg.), Comprehension of literary discourse. Berlin: de Gruyter, 175-189.
  • Aebli, Hans (1989): Weisheit: auch ein Ordnen des Tuns? Zeitschrift für Pädagogik, 35, 605-620.
  • Aebli, Hans (1990): Santiago, Santiago... Auf dem Jakobsweg zu Fuss durch Frankreich und Spanien. Stuttgart Klett-Cotta.
  • Aebli, Hans (1992): Hans Aebli, 1923-1990. In E.G. Wehner (Hrsg.), Psychologie in Selbstdarstellungen. Bd. 3. Bern: Huber, 9-31.
  • Aebli, Hans (1994): Das Verstehen von Witzen. In. K. Reusser & M. Reusser-Weyeneth (Hrsg.), Verstehen. Psychologischer Prozess und didaktische Aufgabe. Bern: Huber, 89-112.

Arbeitsgebiete

  • kognitive Psychologie (Denken, Begriffsbildung, Lernen, Problemlösen)
  • Entwicklungspsychologie und deren Anwendung auf die pädagogische Psychologie, insbesondere auf die Didaktik.
  • Professionalisierung der Lehrerbildung in der Schweiz

Stichworte

  • operatives Lernen

Projekte

Vernetzung