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Basiskompetenzen Mathematik: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 25. August 2013, 14:18 Uhr

Im Oktober 2011 erschien die Broschüre Basiskompetenzen Mathematik für den Alltag und Berufseinstieg am Ende der allgemeinen Schulpflicht - Handreichungen für den Unterricht mit CD-ROM. Konzept und Inhalt sind für die Fachdidaktik ebenso wie für allgemeinbildende und berufs- bildende Schulen von erheblicher Relevanz. Deshalb möchte das Autorenteam Sie auf die Broschüre aufmerksam machen mit der Bitte, auch Ihre Kolleginnen und Kollegen auf diese Veröffentlichung hinzuweisen. Autoren sind sieben Fachdidaktiker aus Schule, Schulverwaltung und Universität. Diese wollten sich nicht damit abfinden, dass seit PISA 2000 häufig in den Medien über „Risikoschülerinnen und -schüler“ berichtet wird, aber (fast) nichts für diese leistungsschwachen jungen Menschen getan wird. Die Broschüre wurde erarbeitet in einem langen Diskussions- und Abstimmungsprozess mit einem Katalog von Basiskompetenzen, die durch Beispielaufgaben mit Lösungen – im Buch und auf CD – exemplifiziert werden und sich mit direktem Bezug zur Schulpraxis an den inhaltsbezogenen Leitideen für den Mathematikunterricht orientieren. Ein großer Teil der Aufgaben sind Testaufgaben des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) oder Aufgaben aus den Lernstandserhebungen NRW und damit auch empirisch abgesichert. Das Autorenteam nutzte unter anderem Rückmeldungen der Arbeitskreise Vergleichs- untersuchungen und Stochastik der GDM. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) unterstützte das Projekt insbesondere durch die Durchführung einer Befragung unter Ausbildungsleitern in Industrie und Handwerk zu unverzichtbaren mathematischen Basiskompetenzen für Berufseinsteiger. Aus der Einleitung Viele Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Ausbildende in Betrieben äußern häufig ihre Sorge über den großen Anteil Jugend- licher, die am Ende ihrer Schulzeit nicht über notwendige Basiskompetenzen in Mathematik verfügen. In diesem Buch beschreiben wir, über wel- che mathematischen Fähigkeiten und Fertigkeiten die Schülerinnen und Schüler am Ende der allgemeinen Schulpflicht minde tens verfügen sollen. Mit Aufgaben illustrieren wir ergänzend, worauf Bemühungen zur Förderung von Basiskompetenzen im Fach Mathematik konkret zielen sollen. Wir möchten so

  • einen Beitrag leisten zur Erarbeitung von konkreten mathematischen Kompetenzerwartungen auf normativen Vorstellungen unter Beachtung empirischer Daten,
  • durch Beschränkung auf Basiskompetenzen eine Grundlage zur Förderung leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler bereitstellen,
  • Lehrkräfte mit Materialien (Aufgabenbeispielen zu Leitideen) unterstützen, Förderbedarf zu erkennen und die Fö derziele zu benennen,
  • das Thema „mathematische Basiskompetenzen“ ins Bewusstsein der Verantwort- lichen für Lehrpläne, Lehreraus- und Lehrerfortbildung bringen,
  • mit ausgearbeiteten mathematischen Basiskompetenzen eine Grundlage b reitstellen für die Kommunikation und Konsensbildung zwischen (allgemein- bildender) Schule und Berufsausbildung über Möglichkeiten der einen und Erwartungen der anderen,
  • im Rahmen der Bildungsstandards für Mathematik Mindeststandards konkretisieren,
  • aufzeigen, dass mathematische Basiskompetenzen über rein algorithmische (Rechen-) Fertigkeiten hinausgehen,
  • die weitere Diskussion über Basiskompetenzen in Mathematik anstoßen.

Christina Drüke-Noe, Gerd Möller, Andreas Pallack, Siegbert Schmidt, Ursula Schmidt, Norbert Sommer, Alexander Wynands

Basiskompetenzen Mathematik für den Alltag und Berufseinstieg am Ende der allgemeinen Schulpflicht – Handreichungen für den Unterricht mit CD-ROM. Erarbeitet von Christina Drüke-Noe, Gerd Möller, Andreas Pallack, Siegbert Schmidt, Ursula Schmidt, Norbert Sommer, Alexander Wynands. Cornelsen Verlag. Berlin 2011. ISBN 978-3-06-001187-2.